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Name:
Horst Reichhart (horst.reichhart@aon.at)
Datum:Mo 31 Mai 2010 14:01:06 CEST
Betreff:Hanseatic in New York
 

Hallo!

Unter diesem Link kann man die Hanseatic im Hafen von New York sehen: http://www.youtube.com/watch?v=FTa4k9qJy1g
Weiß noch jemand an welchen Tagen das Schiff im Sommer 1966, vor dem katastrophalen September, in New York lag? Ich würde gerne feststellen an welchem Tag ich diese Filmaufnahme gemacht habe.

Liebe Grüße
Horst

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40


Name:
Hagen Lier (hagen.lier@web.de)
Datum:Fr 29 Jan 2010 22:24:32 CET
Betreff:TS Hamburg in Casablanca
 

Meine Lebensgefährtin,
Hannelore Wuttke (*01.06.1942) mußte aus gesundheitlichen Gründen in Casablanca von Bord.

Wer kann sich an diesen Vorfall noch erinnern ?

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39


Name:
Friedrich (fhornischer@hotmail.de)
Datum:Sa 04 Apr 2009 01:16:04 CEST
Betreff:Maxim Gorky
 

Lieber Freund,

ich bin entsetzt darüber, wie mit der Maxim Gorky umgegangen ist.
Ich bin ehemaliger Orhcester- Musiker der Maxim und habe auf der Maxim im Winter 1978/79 eine wunderschöne Weltreise gemacht. Damals fur das Schiff für NUR unter russischer Flagge unterwegs .

Ich habe 2 Bilder der Maxim auf meine eigene Webseite gestellt und dein Copyright angegeben- ich darf doch?

Musik Friedel http://www.musik-friedel.de

Liebe Grüße Friedel

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38


Name:
Gerhard Bien (gerhard_bien@web.de)
Datum:Fr 03 Apr 2009 05:01:46 CEST
Betreff:Maxim/TS Hamburg
 

http://video.google.de/videoplay?doc...28432371%26hl=de

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37


Name:
Gerhard Bien (gerhard_Bien @web.de)
Datum:Fr 03 Apr 2009 04:58:59 CEST
Betreff:Maxim Gorkij / ex TS Hamburg
 

habe folgenden LINK gefunden: Videoaufzeichnung vom Sept.2008, als die Welt noch dachte das die Maxim weierbetrieben werden kann.....
LINK : hhtp://video.google.de/videoplay?doc...28432371%26hl=de
Herzliche Grüße aus Berlin

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36


Name:
Dieter Huber-Woyewotka (ffmfilmkoeln.huber@t-online.de)
Datum:Di 17 Mär 2009 13:39:23 CET
Betreff:Maxim Gorki
 

Mit Unterstützung von Phoenix Reisen haben wir einen Film über die Maxim Gorki der ehemaligen TS Hamburg gedreht. Es ist die Geschichte der TS Hamburg von der Planung bis zur letzten Reise der Maxim Gorki in das östliche Mittelmeer. Mit historischen Archivmaterial haben wir die 40 jährige Geschichte der TS Hamburg - Maxim Gorki dargestellt. Für die Stadt Hamburg wäre es ein Industriedenkmal gewesen aber der Senat war zu bange. Wir haben diesen Film verschiedenen Redakteuren des NDR Hamburg angeboten. Aber auch dort haben die Redakteure kein Interesse und beweisen damit ihre geschichtliche Ahnungslosigkeit an diesem Thema. Soviel zu Hamburg - Senat - NDR - und andere. Das ist "Das Ende einer Legende"

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35


Name:
Wolfgang Diener (Earp_4@hotmail.com)
Datum:So 08 Mär 2009 22:33:41 CET
Betreff:Einfach nur ärgerlich
 

Ja, es ist schon traurig: Der erste und auch einzige große Deutsche Passagierdampfer nach dem 2. Weltkrieg mit eindeutigem Bezug zu Hamburg und der Deutschen Geschichte, auf dem Busch und Gorbatschow die Weichen für das Ende des Kalten Krieges und die deutsche Wiedervereinigung stellten, der in Hamburg gebaut wurde und dann auch noch Hamburg hieß, ein fast 200m langes technisches Denkmal, wie es heute und in Zukunft nicht mehr gebaut werden wird und bestens in Schuß war,... wenn das alles nicht ausreichte um einen Liegeplatz in Hamburg zu bekommen, dann fällt mir auch nichts mehr ein.
Schließlich ging es hier nicht darum, irgendwo irgendwie irgendwas zu erhalten. Deshalb hätte man in Hamburg alles möglich machen müssen, um dieses Schiff schnellstmöglich zu sichern, gerade weil die ganze Aktion offenbar unter einem großen Zeitdruck stattfand.
Aber irgendwie war man entweder einfach zu dümmlich oder auch nur ignorant, oder Geschichts- und Traditionsbewusstsein sind generell unterentwickelt.
Hamburg hätte eindeutig an Attraktivität gewonnen, wenn das mit der „Hamburg in Hamburg“ geklappt hätte. Sie hätte genauso zu Hamburg gehört wie die „Rotterdam“ zu Rotterdam. Auch als Nicht-Hamburger bin ich stinksauer über diese einmalig suboptimale Leistung.

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34


Name:
Eckhard Giese (giese@hotelschiffhamburg.de)
Datum:Mi 04 Mär 2009 21:27:16 CET
Betreff:Das Ende eines Traumes
 

Hallo zusammen,

ja, da liegt er nun, unser Traum - hoch oben auf dem Strand von Alang. Während nun die indischen Arbeiter ohne vernünftiges Schuhwerk, ohne Schutzkleidung und ohne Atemschutz das Schiff zerlegen und garantiert der eine oder andere Todesfall zu beklagen sein wird, legt sich nach und nach bei uns die blinde Wut...

Die nun nicht mehr ganz so blinde Wut wird konkreter und formt sich zu einem diffusen Bild aus Behördenwillkür, Ärger über die Wegwerfgesellschaft und die Erkenntnis über die Ohnmacht des Bürgers ...

Und was macht man in einem solchen Fall?

Während sich Herr Wüsthoff derzeit (nicht nur) mit einer zusammengebrochenen Telefonanlage herumärgert und die Tagesgeschäfte aufnimmt, habe ich mir mal ein paar Tage in der Lüneburger Heide gegönnt und mich mit meiner Lebensgefährtin unter die Heidschnucken gemischt. Aber immer wieder gehen einem die Deckspläne durch den Kopf, die Berechnungen zu den Raumkosten, Vermarktungskonzepte und dergleichen. Ebenso treten immer wieder die Gedanken an die eigenen Fehler in den Vordergrund - die Frage nach den kleinen Dingen, mit denen man womöglich hätte anderes herbeiführen können.

Das alles hilft dem Schiff nun leider nicht mehr. Aber mit Sicherheit werden diese Gedanken als Teil einer umfassenden Aufarbeitung etwas anderes bewirken. Dieser Skandal wird aufgearbeitet und alle Hürden, eigene und fremde Fehler, Gerüchte, Widersprüche und Randnotizen werden aufgegriffen und in Reih und Glied gebracht.

Wir werden die Hintergründe klar herausstellen und allen interessierten und betroffenen zukommen lassen. Und mit Sicherheit werden dann Fragen gestellt. Ich persönlich würde beispielsweise die Frage nach der Rolle der HPA im allgemeinen stellen. Wie kann es sein, daß eine hochrangige Person formuliert, der Hafen "gehöre" in die Hände der entsprechenden Behörde und dessen Leiter und diese habe ausschließlich das Sagen, und man werde sich nicht darum kümmern, ob irgendein Politiker irgendetwas fordert...

Ich fordere hier ganz klar nicht die Anarchie oder Basisdemokratie oder irgendwelche revolutionären Gedanken. Was ich einfordere ist die Besetzung der sensiblen Stellen mit Kräften, die bisweilen auch einmal unkonventionell reagieren und sich für den Bürgerwillen und für das Gute einsetzen.

Dieser Skandal ist kein Hamburger Kind. Er könnte morgen in Hochdonn, übermorgen in Köln und in zwei Wochen in Kaiserslautern stattfinden. Es ist ein allgemeines Problem der Phantasielosigkeit und Ignoranz. Im Kleinen wie im Großen. Hier war allerdings das Opfer prominent und die Trauergemeinde groß, überregional und international.

Daher hoffe ich, daß wir mit dieser Aufarbeitung nicht nur Bewegung in bestimmte Aufstellungen bekommen, sondern anhand der eigenen Fehler auch für andere Projekte, Bürgerentscheide oder Problemthemen sensibilisiert werden und vielleicht einmal etwas zugunsten einer guten Sache bewegen können.

Wie geht es jetzt konkret weiter?

Ihr werdet es kaum glauben, aber wir lassen nicht locker und sind an Ausstattungsteilen und ähnlichem dran. Auch der Schornstein ist angefragt, wobei weder die Finanzierung noch der reversible Abbruch geklärt ist. Aber wir haben jetzt ja Zeit und können ohne diese unbeschreibliche Hektik die Planung richtig angehen. Die Zusammenfassung und Aufarbeitung dieser Angelegenheit ist sehr umfangreich und wird noch viel Zeit verschlingen (für einen Berufstätigen, der nebenher auch noch ein anderes Projekt stützt, bleibt da leider nicht so viel Zeit [wen es interessiert: www.hansajet.de])

Aber wir bleiben am Ball und melden uns wieder, sobald sich etwas tut.

Also dann, behaltet Euch das Gute im Herzen.

Schöne Grüße

Eckhard

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33


Name:
Fred (Kümofreddy) Höfelmann (@fred@hoefelmann.de)
Datum:Mi 04 Mär 2009 12:58:25 CET
Betreff:Aus*Vorbei*Ende
 

Moin miteinander! Eigentlich hatte ich immer noch ein wenig Hoffnung, es könnte sich doch noch zum Guten wenden. Leider kam heute morgen im Forum "Kreuzfahrertreff" die Meldung, dass unsere weisse Lady unter dem Namen "Maxim M" tatsächlich gebeacht wurde und die Leichenfledderer bereits eifrig tätig sind. Als ich das gelesen hatte, war ich wütend und traurig zugleich. Viele Fragen tauchten mir auf. Warum wurde der Name noch einmal geändert? Warum wurde so schnell gebeacht? Wurde womöglich von der Gegenseite das schnelle beachen (finanziell?) gefördert!?, damit auch die geringste Chance einer Rettung endlich vom Tisch ist. Werden wir irgendwann die wahren Hintergründe erfahren? Werden Namen genannt werden? Werden Köpfe rollen? Ich glaube kaum! In diesem Sinne. Fred

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32


Name:
Christine Neumann (tineneumann@primacom.net)
Datum:Mi 04 Mär 2009 10:27:49 CET
Betreff:Aus der Maxim
 


Mit etwas Abstand ist es mir nun ein Bedürfnis meine Gedanken zum Thema TS Hamburg / TS Maxim Gorki aufzuschreiben.
Meine erste Reise mit der Maxim machte ich 1993. Das war für mich ein Riesenerlebnis, dass ich niemals vergesse werde. Die Reise führte von Bremerhaven ins Mittelmeer und endete nach 23 Tagen in Venedig. Ich habe nur die allerbesten Erinnerungen an diese Reise und blieb der Maxim weiterhin treu. Das Schiff war und ist topgepflegt und einwandfrei in Schuss.
Man fühlte sich immer wieder wie zu Hause. Das Schiff hatte durch seine Besatzung und der Reiseleitung seine eigene Seele. Wir erlebten verschiedene Umbauten und Restaurierungen.
Umso mehr bedauerten wir, dass wir im vorigen Jahr unsere letzte Reise mit der Maxim antreten mussten. Alles wurde noch einmal fotografiert und gefilmt, um alles gut in Erinnerung zu behalten.
Die Maxim sollte nach Amerika verkauft werden. Ich besorgte mir einen Katalog von Orient Lines und schaute voll Besorgnis auf die Reisepreise. Aber in meinen Gedanken war ich trotzdem schon bei meiner nächsten Reise mit diesem Schiff, auch wenn es vielleicht ein paar Jahre dauern würde. Dann kam die Nachricht, dass daraus nichts geworden ist.
Was freute ich mich, als ich hörte, dass es Bemühungen gibt, das Schiff nach Hamburg zu holen. Im Geiste sah ich mich schon dort.
Es begann eine Zitterpartie zwischen Bangen und Hoffen. Die Nachrichten lasen sich wie ein Krimi.
Bis zuletzt habe ich und mit mir tausende Liebhaber und Anhänger gehofft, dass die entscheidende Wendung eintrifft….und dann der 25. Februar.
Welch ein Tag, voller Trauer und Traurigkeit und auch die folgenden Tage ließen mir immer wieder die Tränen in die Augen schießen. Ich war fassungslos. Wie kann man so etwas tun? Was wurde da nur gemacht? Immer wieder stellte ich mir diese Frage.
Wie muss es nur denen gehen, die dafür gekämpft haben, tage- und wochenlang, die ihre Nerven gelassen haben, die einem Traum gefolgt alles versuchten, um dieses Schiff zu retten. Um sich das die Verantwortlichen auch mal fragen? Können sie sich in diese Lage versetzten?
Wie kann man sich eine solche Attraktion und hunderte von Arbeitsplätzen entgehen lassen, wie kann man einmalige technische Dinge, ein Stück deutsche Geschichte, die Erinnerungen bei der Katastrophe im Eismeer….. einfach wegwerfen.
Das es nach 40 Jahren immer noch einen Club der ehemaligen Köche gibt, spricht außerdem für sich. Wo gibt es so etwas noch??
Ich habe ja immer noch irgendwie die Hoffnung, dass man versucht wenigsten bestimmte Teile dieses Schiffes zu retten, wenn es schon für das ganze Schiff zu spät ist. Aber sicherlich ist es ein frommer Wunsch von mir, obwohl ich mir sicher bin, dass ich da nicht allein dastehe.
Eins ist jedenfalls sicher. Wir werden unser Schiff niemals vergessen. Zum Glück gibt es Erinnerungsstücke, wie zahlreiche Fotoalben und Videofilme, obwohl ich noch Zeit brauche, mir diese anzusehen. Denn jetzt kommen mir noch die Tränen dabei. Dies ist nicht nur Ausdruck meiner Trauer, sondern auch Hilflosigkeit gemischt mit einer ungeheuren Wut zu wissen, dass es zahlreiche Leute gab, die für dieses Schiff gekämpft haben und noch zahlreichere, die dafür leider kein Interesse zeigten und somit eine einmalige Chance vertan haben. SCHADE…
In ewiger Verbundenheit mit dem Schiff Christine aus Leipzig

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